Spiegeltherapie und Mentales Training (1604-110)

Beendet

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Diese Veranstaltung ist leider nicht mehr buchbar.
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Alternative Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen

Spiegeltherapie ist eine relativ einfach anwendbare Therapiemethode, bei der Patienten vor einem parallel zu ihrer Körpermitte angeordneten Spiegel sitzen, der den direkten Blick auf die betroffene Extremität verhindert. Beim Blick in den Spiegel entsteht für Patienten der Eindruck von zwei intakten Extremitäten. Diese visuelle Täuschung wird therapeutisch eingesetzt, um positive Effekte auf die Motorik, Wahrnehmung oder Schmerzen der Betroffenen zu bewirken. Die Spiegeltherapie wird bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt. Hierzu gehören der Schlaganfall, Phantomschmerzen nach Amputationen, das komplexe regionale Schmerzsyndrom und andere chronische Schmerzsyndrome

In dem Seminar werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse besprochen, sowie die Therapie praktisch umgesetzt. Zusätzlich wird eine innovative Erweiterung der klassischen Spiegeltherapie in Form einer ‚Tele-Spiegeltherapie’ vorgestellt, über die das Eigentraining der Patienten besser gesteuert werden kann.

Nach Abschluss der Weiterbildung können die Teilnehmer auf Wunsch in das Spiegeltherapie-Register aufgenommen werden.

Ziele des Kurses
1) Der Kursteilnehmer ist in der Lage den theoretisch-wissenschaftlichen Hintergrund der Spiegeltherapie zu beschreiben und kennt die verschiedenen Konzepte die der Therapie zu Grunde liegen.

2) Der Kursteilnehmer kann die Spiegeltherapie selbstständig bei verschiedenen Symptomen nach einem Schlaganfall anwenden.

3) Der Kursteilnehmer kennt ebenfalls die Anwendungsmöglichkeiten bei Phantomschmerz- und CRPS-Patienten und kann den theoretischen Hintergrund erklären.

4) Der Kursteilnehmer kennt geeignete Assessments/Testverfahren, um die Therapieeffekte systematisch zu evaluieren.

Inhalt
• Praktische Umsetzung der Therapie bei verschiedenen Symptomen nach einem Schlaganfall (obere/untere Extremität)
• Die Therapiemöglichkeiten bei Neglectpatienten und Thalamussyndrom
• Der theoretisch-wissenschaftliche Hintergrund der Spiegeltherapie
• Was ist das Spiegelneuronensystem und welche Bedeutung hat es für die Spiegeltherapie ?
• Was verbirgt sich hinter der Theorie des learned non-use Phänomens und wie wirkt Spiegeltherapie hierauf?
• Welche Bedeutung kommt dem visuellen Kortex zu und welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es im Bezug auf die kortikale Repräsentation des Körperschemas?
• Evidenz der Spiegeltherapie: Wie gut sind die klinischen Effekte der Spiegeltherapie wissenschaftlich belegt?
• Die praktische Anwendung der Therapie bei anderen Krankheitsbildern Phantomempfindungen (Missempfindungen, Schmerz) nach Amputationen der oberen und unteren Extremität
• Die Anwendung beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS)
• Die Anwendung bei peripheren Überempfindlichkeiten nach chirurgischen Eingriffen
• Konzept einer neuartigen, innovativen‚ Tele-Spiegeltherapie Alternative, Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen zur Unterstützung des Eigentrainings der Patienten. Auf Wunsch können die Teilnehmer in das neue ‚Tele-Spiegeltherapie-Register’ aufgenommen werden.
• – Geeignete Testverfahren zur Evaluation der Therapie

Zielgruppe

Ärzte
Ergotherapeuten
Physiotherapeuten

Referent

Böttner, André

Uhrzeiten

Freitag, der 22.04.2016 von 09.00 bis ca. 17.00

Getränke, Obst und kleine Snacks stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung. In den Seminarkosten ist kein Mittagessen enthalten. Es besteht jedoch die Möglichkeit, in den zahlreich umliegenden Restaurants, Mahlzeiten einzunehmen. Gerne sind wir Ihnen bei der Auswahl behilflich.

Seminarnummer1604-110
Beginn22.04.2016
Ende22.04.2016
Unterrichtseinheiten10
Fortbildungspunkte10
VeranstaltungsortBultstr. 5 A, 30159 Hannover
Seminargebühr145,00 € *
Besonderheiten

• Für die Teilnahme können 8 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden.

Beendet

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