Konflikte willkommen heißen (1506-68)

Beendet

Konflikte sind weit mehr ein grundlegender Bestandteil als eine Ausnahme unseres alltäglichen zwischenmenschlichen Miteinanders und doch haben wir ihnen gegenüber oft eine ambivalente Haltung. Wir vermeiden sie aus Angst, dem anderen weh zu tun, selbst verletzt zu werden oder zu unterliegen oder wir befürchten, dass Situationen außer Kontrolle geraten, eskalieren und Gewalt und Zerstörung zur Folge haben. In anderen Situationen kann es sein, dass wir den Konflikt suchen oder ihn stellvertretend in „Projektion auf der Leinwand“ leben, um Genugtuung, Vergeltung oder ein Gefühl von Mächtigkeit zu spüren.

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Dieser Vortrag ist leider nicht mehr buchbar.

Wir haben aber für Sie Ersatzkurse zum Thema eingerichet
Info und Buchung hier
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In Gedanken machen wir Probeläufe mit vorgestellten Konfliktgegnern, haben schlaflose Nächte oder leiden unter verschiedensten Körpersymptomen im Zusammenhang mit Konflikten in unseren privaten oder beruflichen Beziehungen oder auch in uns selbst.
Aber es lohnt sich, Konflikte nicht länger zu vermeiden. Sie verschwinden nicht von alleine und die entstehenden Kosten sind in der Regel sehr hoch. Neben dem Reduzieren von negativen Konsequenzen gibt es durchaus viele positive Ziele, Konflikte willkommen zu heißen.
Konflikte sind der Beginn einer sich vertiefenden Beziehung, einem Entdecken, Kennenlernen und Wertschätzen von Verschiedenheit und Vielfalt innerhalb von Beziehungen und Gemeinschaften. Sie sind transformative Prozesse in unserem lebenslangen Bewusstwerdungsprozess. In Konflikten können wir das Andere im Anderen und das Andere in uns kennen – und lieben lernen. Auf diese Weise wird Konfliktarbeit zu einem Liebes- und Friedensdienst.

Dazu braucht es Kommunikationsmethoden, die nicht nur auf den Gebrauch der Sprache fokussieren, sondern auch verschiedenste Gefühle, Körperwahrnehmungen, Träume, Gruppendynamiken, Feldprozesse und nonverbale Kommunikation einbeziehen
Entscheidend ist jedoch unsere Haltung im Umgang mit uns selbst und dem anderen. Eine Haltung der tiefen Demokratie, wie Arnold Mindell, der Begründer der Prozessarbeit, sie nennt, schätzt nicht nur alle Personen und Stimmen in einer Gruppe, sondern auch die verschiedensten Gefühle und Wirklichkeitsebenen und ist auf das Ganze und eine Gemeinschaft in Verschiedenheit ausgerichtet.

Dieses Seminar unterstützt Sie:
• das Ungesagte, nicht ausgedrückte Potential in non-verbaler Kommunikation zu entdecken und zu entfalten,
• sinnesorientierte Wahrnehmung und die Unterscheidung von Wahrnehmung, Bewertung und Interpretation zu üben,
• Meta-Kommunikation, die Kommunikation über die Kommunikation, zu praktizieren,
• begrenzende Gedankenmuster aufzuspüren und zu verändern,
• Signale von unbewussten Privilegien und Rang und deren Macht bewusstwerden zu lassen und hilfreich einzubringen,
• sowohl sozialen als auch psychologischen, spirituellen und kontextuellen Rang zu erkennen und bewusst in Ihr Leben zu integrieren,
• innerer und äußerer Ausgrenzung und Unterdrückung gewahr zu werden,
• aus dem Teufelskreis gegenseitiger Beschuldigungen auszusteigen und
• nicht nur Personen, sondern auch Rollen, die wir innehaben, wahrzunehmen

Zielgruppe

alle aus dem Gesundheitswesen

Uhrzeiten

Samstag, 20.06.2015 von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Sonntag, 21.06.2015 von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Seminarnummer1506-68
Beginn20.06.2015
Ende21.06.2015
Unterrichtseinheiten16
Fortbildungspunkte16
VeranstaltungsortHannover
Seminargebühr249,00 € *
Besonderheiten

Dieses Seminar in Prozessorientierter Psychologie richtet sich an Menschen, die aus persönlicher oder beruflicher Motivation ihre Konfliktlösungskompetenzen erkennen und erweitern wollen und mehr Tiefe in ihre jeweiligen Beziehungen bringen möchten.

Für die Teilnahme können 10 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden.

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beendet

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