Geerbte Trauer - generationsübergreifende Traumata (1903-106)

Beendet

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Fortbildung zu Generationsübergreifende Traumata.

Schon seit längerem weiß die Trauma Forschung, dass unbehandelte Traumata an nachfolgende Generationen weitergegeben werden. Der 2. Weltkrieg hat allein in Deutschland Millionen Menschen traumatisiert, ohne dass Betroffene eine Möglichkeit gehabt hätten, sich um Heilung dieser schweren psychischen Verletzungen zu kümmern. Besonders die Kinder des letzten Krieges haben gelernt, über ihre traumatisierenden Erfahrungen besser zu Schweigen und meist das Verdrängen als einziges Mittel des Umganges damit praktiziert.
Da sie ihre Traumata aber gerade deshalb an ihre Kinder weitergeben, haben diese dann mit Symptomen zu kämpfen, deren Ursachen sie nicht kennen und für die es darum, oft trotz intensiver, langjähriger Psychotherapien, keine Linderung gibt.
Dieses Seminar möchte helfen, transgenerational weitergegebene Traumata bei sich selbst aber auch bei zu begleitenden Menschen besser zu erkennen und verschiedene typische Betroffenheiten vorstellen. Es sollen mögliche Ansätze für den heilsamen Umgang mit Betroffenen in der Trauer- und Sterbebegleitung, der Betreuung und auch der Therapie aufgezeigt werden.
Bei Bedarf soll es Raum für den Umgang mit der eigenen Betroffenheit der Teilnehmer geben. Auch auf Fragen zu möglichen Umgang mit der Thematik in den individuellen Arbeitssituationen wird eingegangen.

Betroffene finden Hilfe in Traumatherapie, diese ist mit speziellen Angeboten aus der Psychotherapie auf traumatisierte Patienten zugeschnitten. Bei der PTBS wird in erster Linie von den Betroffenen selbst gesprochen. Merklich langsamer rückt das Bewusstsein in den Vordergrund, dass Traumata und deren Symptome auch über Generationen, selbst intrauterin, vererbt werden können. Kinder oder Kindeskinder erleben unspezifische, nicht zuzuordnende Symptome, die durch generationsübergreifende Traumata weitergegeben werden können.
Neurobiologen und Epigenetikern ist es gelungen, Veränderungen bestimmter Hirnareale bei einem vererbten Trauma nachzuweisen.

Dieses Seminar ist für Therapeuten & Pflegende.
Betroffene sowie Angehörige sind herzlich willkommen.

Zielgruppe

Ärzte
Psychologen
alle aus dem Gesundheitswesen
Therapeutische Berufe
Gesundheitspädagogen (Abschlüsse: Diplom, Bachelor, Master)
Heilpraktiker Psychotherapie
Gesundheits- & Krankenpfleger
Betreuungskräfte / Alltagsbegleiter

Referent

Süskow, Andreas

Uhrzeiten

Montag, der 09.09.2019 von 9.00 – 17.00 Uhr.

Seminarnummer1903-106
Beginn09.09.2019
Ende09.09.2019
Unterrichtseinheiten8
Fortbildungspunkte8
VeranstaltungsortKarl-Wiechert-Allee 66, 30625 Hannover
Seminargebühr129,00 €
Besonderheiten

Für die Teilnahme können 8 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden -> weitere Informationen / Voraussetzungen finden Sie HIER.

beendet

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