Behandlung von Dysphagien und ihre psychischen Auswirkungen (1607-111)

Beendet

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Die Psychodysphagiologie bietet einen neuen, ergänzenden Ansatz für die
Therapie: Neben der Betrachtung der idealen schlucktherapeutischen Methoden rücken die am Prozess beteiligten Individuen mit ihren jeweiligen Bedürfnissen noch mehr ins Zentrum der Betrachtung. Die Therapie wird persönlicher und umfassender, der Therapieerfolg wird wahrscheinlicher. Ebenso steigen die Arbeitszufriedenheit vom medizinischen Personal und die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen.

Eine Dysphagie oder Schluckstörung tritt auf, wenn eine der am Schluckakt beteiligten Strukturen in ihrer Funktion bzw. deren Zusammenwirken beeinträchtigt ist. Auslöser können Erkrankungen und Leiden im Bereich der Mundhöhle, des Rachens, der Speiseröhre und des Mageneingangs sein. Ein bedeutender Faktor sind auch neurologische Probleme sowie psychische Störungen, die dies bedingen bzw. dadurch ausgelöst sein können.

Dysphagien (Schluckstörungen) werden auf unterschiedlichste Weise behandelt. Diese Therapieformen sind mittlerweile etabliert, durch Studien ist ihre Wirksamkeit zum größten Teil nachgewiesen – hier ändert sich v.a. durch die Kreativität der Therapeutenetwas.

Doch wie sieht es mit der Psyche aller Beteiligten aus? Wie geht es einem Menschen mit einer Schluckstörung? Wie geht es seinen Angehörigen? Wie geht es den Menschen, die mit dem Betroffenen als TherapeutIn, PflegerIn, Ärztin oder Arzt arbeiten? Welche Auswirkungen hat die Schluckstörung auf den Alltag der einzelnen, welche Auswirkungen hat sie auf das Zusammenleben?
Die Psychodysphagiologie ist ein neues Fachgebiet in diesem Kontext. Sie widmet sich den grundsätzlichen Fragen der Behandlung von Dysphagien, möchte aber den weiteren Schritt zu den psychischen Folgen für alle Beteiligten wagen. In diesem Zusammenhang sollen auch Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie in Zukunft die psychische Belastung durch Dysphagien für die Beteiligten möglichst reduziert werden kann.

Seminargliederung:

  • Einführung in die Dysphagiologie
  • Das „System Dysphagie“
  • Psychische Auswirkungen der Dysphagie auf das System
  • Umgang miteinander im System

Hinweis: Bei diesem Kurs sind keine bestimmten Qualifikationen notwendig. Der Kurs richtet sich an Therapeuten / Therapeutinnen aller Art, sowie Pflegekräfte, Betroffene und Angehörige.

Zielgruppe

alle aus dem Gesundheitswesen: B.A., Master, Diplom, Magister, Staatsexamen, Pädagoge

Referent

Döhnert, Jörn

Literaturempfehlung

Psychodysphagiologie – Was Schluckstörungen mit der Seele machen, Autor Jörn Döhnert

Beschreibung:
Schluckstörungen (Dysphagien) haben nicht nur funktionelle Folgen für die Betroffenen (kein Essen, ggf. Mangelernährung), sondern betreffen auch die Psyche. Zusätzlich betreffen diese psychischen Folgen nicht “nur” die Betroffenen selber, sondern auch alle, die mit der Schluckstörung in Kontakt kommen (Angehörige, Pflegepersonal, medizinisches Fachpersonal …).
“Psychodysphagiologie” zeigt die Zusammenhänge zwischen Schluckstörungen und psychischen Folgen erstmals konkret auf und bietet Hilfestellungen für alle, die an dem “System Dysphagie” beteiligt sind. Hierzu werden neben Grundinformationen zu Schluckstörungen, ihrer Therapie und dem Trachealkanülenmanagement auch Zusammenhänge zur Psychotraumatologie hergestellt.
Das Buch ist fachlich fundiert und für alle beteiligten Gruppen verständlich geschrieben.

Erhältlich unter folgendem Link: Psychodysphagiologie.

Uhrzeiten

Samstag, der 06.11.2016 von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Es wird zwei Kaffeepausen á 15 Minuten und eine Mittagspause á 60 Minuten geben.

Seminarnummer1607-111
Beginn06.11.2016
Ende06.11.2016
Unterrichtseinheiten10
Fortbildungspunkte10
VeranstaltungsortKarl-Wiechert-Allee 66, 30625 Hannover
Seminargebühr155,00 € *
Besonderheiten

Bei diesem Kurs sind keine bestimmten Qualifikationen notwendig. Der Kurs richtet sich an Therapeuten / Therapeutinnen aller Art, sowie Pflegekräfte, Betroffene und Angehörige.

Für die Teilnahme können 8 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender angerechnet werden.

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